Wednesday, July 13, 2011
Saturday, July 9, 2011
THE HANDKE-HERMANN LENZ CORRESPONDENCE
http://tinyurl.com/6xfcmyp
http://www.lesestoff.ch/detail/ISBN-9783458173359?CSPCHD=0020000100004iyg5ddw000000GtQ3KhUGEjOTMqwx0l9ZBQ--Handke, Peter; Lenz, Hermann; Böttiger, Helmut (Hrsg.); Rüdenauer, Ulrich (Hrsg.); Brombach, Charlotte (Hrsg.)
Der 31jährige Peter Handke, der mit seinen Theaterstücken und den Erzählungen Die Angst des Tormanns beim Elfmeter und Wunschloses Unglück für großes Aufsehen gesorgt hat, veröffentlicht 1973 in der Süddeutschen Zeitung eine "Einladung, Hermann Lenz zu lesen" und empfiehlt die Bücher des fast 30 Jahre älteren Autors überschwenglich zur Lektüre: Er empfinde beim Lesen der Lenzschen Bücher Glück. So unterschiedlich die beiden Schriftsteller in Naturell, Schreibvorstellungen und Selbstverständnis sein mögen, ihr sich daraus entspinnender Briefwechsel offenbart eine unverbrüchliche Verbindung von Schreibtisch zu Schreibtisch. Als Lesende können wir teilhaben am Entstehungsprozeß ihrer Bücher Lenz arbeitet an seinen autobiographischen Eugen-Rapp-Romanen, Handke tritt fast jedes Jahr mit einem neuen Buch hervor und an ihren Lebensumständen, ihrem Alltag. Sie teilen die Schwierigkeiten, die sie mit den "Wirklichkeitsmenschen" haben, und die Liebe zum Gehen im Freien, zu Landschaften, zur Natur. Im Mai 1981 schreibt Handke: "Hier ist ein wunderbarer Tag, und ich saß bis jetzt fast nur draußen und versuchte, sein Berichterstatter zu sein." In Hermann Lenz hat er einen Vertrauten gefunden.
Berichterstatter des Tages: ein intensiver, poetischer und 25 Jahre bis zu Hermann Lenz Tod anhaltender Briefwechsel das Dokument einer Freundschaft. In knapp 300 Briefen tauschen die beiden geistesverwandten "Nebendraußensteher " in herzlichem, heiterem Tonfall ihre Beobachtungen zu Schreiben und Leben aus.
additional texts...
http://www.lesestoff.ch/detail/ISBN-9783458173359?CSPCHD=0020000100004iyg5ddw000000GtQ3KhUGEjOTMqwx0l9ZBQ--Handke, Peter; Lenz, Hermann; Böttiger, Helmut (Hrsg.); Rüdenauer, Ulrich (Hrsg.); Brombach, Charlotte (Hrsg.)
Berichterstatter des Tages
Berichterstatter des Tages
Berichterstatter des Tages
Berichterstatter des Tages: ein intensiver, poetischer und 25 Jahre bis zu Hermann Lenz Tod anhaltender Briefwechsel das Dokument einer Freundschaft. In knapp 300 Briefen tauschen die beiden geistesverwandten "Nebendraußensteher " in herzlichem, heiterem Tonfall ihre Beobachtungen zu Schreiben und Leben aus.
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Summary
Der 31jährige Peter Handke, der mit seinen Theaterstücken und den Erzählungen Die Angst des Tormanns beim Elfmeter und Wunschloses Unglück für großes Aufsehen gesorgt hat, veröffentlicht 1973 in der Süddeutschen Zeitung eine "Einladung, Hermann Lenz zu lesen" und empfiehlt die Bücher des fast 30 Jahre älteren Autors überschwenglich zur Lektüre: Er empfinde beim Lesen der Lenzschen Bücher Glück. So unterschiedlich die beiden Schriftsteller in Naturell, Schreibvorstellungen und Selbstverständnis sein mögen, ihr sich daraus entspinnender Briefwechsel offenbart eine unverbrüchliche Verbindung von Schreibtisch zu Schreibtisch. Als Lesende können wir teilhaben am Entstehungsprozeß ihrer Bücher Lenz arbeitet an seinen autobiographischen Eugen-Rapp-Romanen, Handke tritt fast jedes Jahr mit einem neuen Buch hervor und an ihren Lebensumständen, ihrem Alltag. Sie teilen die Schwierigkeiten, die sie mit den "Wirklichkeitsmenschen" haben, und die Liebe zum Gehen im Freien, zu Landschaften, zur Natur. Im Mai 1981 schreibt Handke: "Hier ist ein wunderbarer Tag, und ich saß bis jetzt fast nur draußen und versuchte, sein Berichterstatter zu sein." In Hermann Lenz hat er einen Vertrauten gefunden.Berichterstatter des Tages: ein intensiver, poetischer und 25 Jahre bis zu Hermann Lenz Tod anhaltender Briefwechsel das Dokument einer Freundschaft. In knapp 300 Briefen tauschen die beiden geistesverwandten "Nebendraußensteher " in herzlichem, heiterem Tonfall ihre Beobachtungen zu Schreiben und Leben aus.Additional Text
"Ein innerlich erwä;rmendes Buch, um es mit Handkes Lobpreis von Lenz' Herbstlicht zu sagen: >Wieder bist Du einzig im Schaffen eines Atems, mit dem man mitatmen kann, von Bildern, die einen nicht beeindrucken, sondern ö;ffnen und eintreten lassen ins Buch als in einen selbst.< So betritt man auch dieses."Saturday, June 11, 2011
"Handke-Idiot-Savant" Prize
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Dotiert at 10 k Katharina shells, convertible in the South Seas.
With Oak Leaf Clusters and Swords.
Conches and Mollusks
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I have it from a most intimate source that he can wake up at night:
"Nobel, Nobel, wo bleibst du? Warum flirtest du nur mit mir?"
THE TIME HAS COME THAT THE PRIZE IS MORE HONORED BY IT BEING GIVEN TO HANDKE THAN HANDKE HIMSELF ACTUALLY WINNING IT, THUS
THE
HANDKE-IDIOT SAVANT PRIZE
--
"Chicquita abracas a todos"
MICHAEL ROLOFF
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This LYNX will LEAP you to my HANDKE project sites and BLOGS
The Hubs, the Navel to Todos Handke!
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"Degustibus disputandum est." Theodor Wiesenthal Adorno
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Wednesday, June 8, 2011
muehlheimer kaspar
Gerade ist das Ensemble aus Madrid zurückgekehrt. Dort war das Theater mit der Inszenierung beim 28. „Festival de Otoño en primavera“ in Madrid eingeladen.
/muelheim/Roberto-Ciullis-Kaspar Autoritäres ErziehungsmodellRoberto Ciullis Bilanz fällt erfreulich aus: „Es war sehr gut in Madrid“, sagt der Theaterleiter. Es sei ein großes europäisches Festival mit Theater, aber auch mit Tanz. Die Aufführung vom Theater an der Ruhr habe insgesamt große Aufmerksamkeit erfahren, besonders von den Medien. Ciulli freut sich über eine vielfältige Resonanz in Beiträgen und Artikeln, wo u.a. von einem kosmopolitischen Theater auf „höchstem künstlerischem Niveau“ gesprochen wird. Vier Mal wurde Kaspar in Spanien gespielt und „war immer sehr gut besucht für eine deutsche Vorstellung“, sagt Ciulli. In Madrid gebe es eine starke deutsche Kolonie, „die waren alle da“. 80 Prozent des Publikums war spanischsprachig, so liefen die Vorstellungen mit spanischer Übertitelung.
Handkes Kaspar ist heute noch immer aktuell: Es geht um das autoritäre Erziehungsmodell einer konservativen Gesellschaft im 18. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf der Sprache: Was passiert, wenn eine ganze Gesellschaft die Sprache verliert? „Natürlich funktioniert das Stück besonders in Ländern sehr gut, in denen ein autoritäres Regime herrscht“, weiß Ciulli. So traf es den Nerv der tunesischen Zuschauer beim Festival „Journées théâtrales de Carthage“ in Tunis Ende 2009 – ein Jahr vor der Jasmin-Revolution mit ihren umwälzenden Ereignissen.
Andere Ereignisse werfen in Mülheim ihre Schatten voraus. Zurück im Theater geht’s weiter mit den Proben für eine Inszenierung, die Ciulli mit dem Ensemble aus Texten des Literaturnobelpreisträgers Luigi Pirandello erarbeitet. Und zum Abschluss der Saison stehen vom 14. bis 17. Juli die Weißen Nächte an.
Saturday, May 28, 2011
HANDKE ABEND/DISKUSSION 27/5/2011
| http://dr000276.host.inode.at/index.php?option=com_content&view=article&id=2995:noch-einmal-fuer-peter-handke&catid=41:lesungen-literaturleben&Itemid=61 Noch einmal für Peter Handke |
LITERATURFEST / HANDKE-ABEND27/05/11 Drei Dutzend Interessenten am Donnerstag (26.5.) für Peter Handke – aber doch ein Abend mit vielen Anregungen im Solitär des Mozarteums. Erst eine Diskussion, und dann las Dörte Lyssewski aus der Erzählung „Die linkshändige Frau“.VON HARALD GSCHWANDTNEREinen Widersacher im Detail fand Löffler wiederholt in Malte Herwig, dessen Handke-Biographie „Meister der Dämmerung“ (DVA) 2010 erschienen ist. Im Gegensatz zu den erklärten Anhängern stehe er Handkes Werk mit „treusorgender Ironie“ gegenüber, wollte im Gespräch „Distanz und Sympathie“ gleichermaßen walten lassen. Vervollständigt wurde der Kreis vom Münchner Autor Ernst-Wilhelm Händler, der vor allem Handkes Anteil an einer spezifisch österreichischen sprachkritischen Tradition stark machte und seine Poetik im zeichentheoretischen Spannungsfeld als Kontrast zu jener Konrad Bayer zu erhellen suchte. Von der Literaturkritikerin Ina Hartwig umsichtig geführt, schritten die passionierten Handke-Leser in der Folge zentrale Themenkomplexe und Entwicklungslinien dieses umfassenden Werks ab – vom frühen „Popliteraten“ und „schrulligen“ Konsum- und Kulturkritiker war hier ebenso die Rede wie von der seltsamen „Menschenleere“ (Löffler) in Handkes Texten. Allesamt Medienprofis, fanden die Diskutanten stets sichere Wege zwischen philologischer Fundierung und unterhaltsamem Plauderton. Als die Runde abschließend ins biografische Spekulieren abglitt und Hartwigs Versuche, die anfangs gestellte Frage noch einmal ins Spiel zu bringen, zusehends erlahmten, geriet die ästhetisch-literarische Qualität und Wirkung der Texte, über die zu sprechen man sich vorgenommen hatte, freilich etwas aus dem Blick. Anstatt das Verhältnis von Vater, Mutter und Sohn aufzurollen, hätte man vielleicht zielführender Handkes vor allem für das Frühwerk so charakteristische und Schriftstellerkollegen prägende innovative Erzählverfahren benennen können. Ein dadurch eventuell zu verschreckendes Laienpublikum war ja ohnehin nicht anwesend. Den zweiten Teil des Abends bestritt Dörte Lyssewski mit einer Lesung von Handkes Erzählung „Die linkshändige Frau“, dieser faszinierenden Geschichte eines schmerzhaften Individuationsprozesses angesichts gesellschaftlicher wie familiärer Rollenbilder. Warum man just diesen 35 Jahre alten Text wählte? Die Frage stellte sich nicht, denn die Burgschauspielerin verstand es auf beeindruckende Weise, das Werk durch umsichtige Kürzungen so zu straffen. Was zuvor im Abstrakten erörtert worden war, wurde hier nur allzu deutlich: dass es sich, wie Klaus Seufer-Wasserthal in seiner Einführung so emphatisch wie zweifellos korrekt angemerkt hatte, bei Handke wohl um den „wunderbarsten Dichter Österreichs“ handle. Doch woran lag es, dass all diese klugen Handke-Kenner – abgesehen von Veranstaltern und Personal – nur gut drei Dutzend Zuhörer fanden, die in den weiten Sesselreihen des Solitärs etwas verloren wirkten? Ist man des Autors nach seinen medialen (und oft ungeschickten) Positionsnahmen in Bezug auf Serbien überdrüssig geworden? Lag es am unwirtlichen Hagelwetter kurz vor Veranstaltungsbeginn? Oder etwa an den gerade für Unentschlossene doch abschreckend wirkenden Eintrittspreisen? Jedenfalls nicht an dem, was geboten wurde. Gerade Lyssewskis Lesung wird selbst gestandenen Handke-Lesern in Erinnerung bleiben |
Wednesday, May 18, 2011
HANDKE AND THE CHILDREN IN HIS HOME VILLAGE, GRIFFEN
Zuletzt aktualisiert: 18.05.2011 um 09:21 UhrKommentare


Kinder lesen Handkes Wünsche auf
Zum heutigen Griffner Schülerlesefest: Wie alles begann und wie sein Patron, Schriftsteller Peter Handke, aus der Nähe wie aus der Ferne für Verbesserungen und "gute Aufregung" sorgt.
Foto © Kleine Zeitung (Archiv)Peter Handke wünscht den Kindern für das heutige Lesefest "eine gute Aufregung und ein weiterführendes Vergnügen"
Was macht man, wenn ein berühmter Schriftsteller in der Schule seiner einstigen Heimatgemeinde vorbeischaut? Man bittet ihn, etwas vorzulesen.
Peter Handke aber wollte nicht lesen - die Schüler sollten an seiner statt aus seinen Werken vortragen. Das taten sie - und so entstand vor einigen Jahren in einem kleinen Klassenzimmer der Wunsch, unter dem Schlossberg das Lesen zu einem Fest werden zu lassen.
Gemeinsame Suche
Gemeinsam suchten Kinder, Lehrer und Handke nach einem Motto für das Fest, erinnert sich Hauptschuldirektorin Lieselotte Pleschiutschnig. "Wir haben lange gesucht - aber er war mit gar keinem Vorschlag richtig zufrieden." Also schickte der Schriftsteller seinen Vorschlag. Und dass "Muss ich lesen? Soll ich lesen? Darf ich lesen?" damals wie heute passt, bestätigt Pleschiutschnig gerne: "Manchmal müssen unsere Schüler etwas lesen und wollen nicht, ein anderes Mal würden sie gerne etwas lesen, das sie gerade nicht lesen dürfen und manchmal fällt ihnen die Auswahl schwer: Soll ich lesen oder etwas anderes tun?"
Handkes Wunschautoren
Was sie lesen sollen, will Handke den zehn Lesern, die heute antreten, auch gar nicht vorschreiben - einen Wunsch für Griffens Lesefeste hat er über seinen langjährigen Freund Valentin Hauser aber ausrichten lassen - den nach mehr anspruchsvollen Werken namhafter Autoren. "Beispielhaft nannte Peter Handke die Namen Christine Lavant, Ingeborg Bachmann, Michael Guttenbrunner und Gert Jonke", so Literaturwissenschaftler Fabjan Hafner, Sprecher der Griffner-Lesefest-Jury über die heuer 35 Titel-fassende Vorschlagsliste der Jury. Die Liste sei lediglich als Anregung gemeint - "ein gemeinsames Bemühen um ein möglichst hohes Niveau".
Literatur aus Kärnten
Eine Vorgabe wurde seitens der Organisatoren heuer aber gemacht: "Die Schüler müssen Literatur aus Kärnten - Prosa oder Lyrik - vorlesen", so Pleschiutschnig. Die Schüler von Isolde Fellner-Wröhlich, Organisatorin und Deutschlehrerin an der Hauptschule Griffen, haben die vorgeschlagenen Texte indes "sehr unterschiedlich aufgenommen". "Viel hängt auch von der Motivation der Lehrer ab, die Begeisterung für die Texte zu wecken", so Fellner-Wröhlich über die geleistete Vorarbeit im Unterricht. Und nicht zuletzt hänge es auch von der Fähigkeit der Schüler ab, die Texte zu lieben.
Wovon es jedes Jahr aufs Neue abhängt
below a photo of the village of Griffen!
Friday, April 29, 2011
Après cinq ans de silence, l'écrivain autrichien revient en force avec trois livres
8/04/2011 | Mise à jour : 16:24


«J'écris avec la respiration, pour découvrir le sacré, celui de la vie», commente Peter Handke. (Louis Monier/Rue des Archives)
Pour rejoindre son refuge, il faut dépasser l'alignement des pavillons à meulières ombragés par les lilas, emprunter une allée assombrie plantée de hauts thuyas, patienter devant le portail vaguement bleu. Au loin, c'est la massive forêt de Meudon, sous un premier soleil de printemps. Si Horace avait eu son Lebedos, Handke a déniché là, voici une vingtaine d'années, son havre d'écriture, après avoir définitivement quitté sa Carinthie, séparé de Paris «par une croupe de collines boisées». Un vrac d'objets mal identifiables, de tablettes, d'outils, d'autres babioles de plastique, fait du jardin protégé un drôle d'endroit romanesque, sur lequel veille une espèce de haut-relief en bois représentant les trois rois mages, reproduction fidèle d'une sculpture moyenâgeuse de l'église de Griffen, son bourg natal. C'est ici qu'il a écrit la plupart de ses ouvrages, depuisEssai sur la journée réussie.
Marcheur infatigable, flâneur attentif, Peter Handke prend parfois la fantaisie de franchir la tendre Bièvre et de traverser champs et sentiers pour rejoindre Port-Royal-des-Champs, carnet de notes en main. D'ailleurs, dans son Don Juan (raconté par lui-même), il fait revenir le séducteur sévillan dans l'ancien fief des jansénistes. Handke ne cache pas son admiration pour ce grand suborneur d'hommes et de femmes, considérant même qu'il «a fait du bien au monde», au point de le considérer «comme un véritable frère». Ce Don Juan très personnel était son dernier livre traduit en français (en 2006), jusqu'à la sortie simultanée de trois nouveaux ouvrages. Auparavant, il avait abordé un autre personnage mythique de l'Occident, Don Quichotte (dans La Perte de l'image ou Par la sierra de Gredos).
Handke, et c'est là une de ses vertus cardinales, n'a jamais hésité à prendre le rebours de l'opinion commune, l'envers des doxas bien établies. Quitte à le payer, et même très cher. Il y a cinq ans, il avait suscité une violente polémique après s'être rendu aux obsèques du dirigeant serbe Milosevic, où il avait déclaré : «Je sais ce que je ne sais pas. Je ne sais pas la vérité. Mais je regarde. J'écoute. Je ressens. Je me souviens. Pour cela je suis aujourd'hui présent, près de la Yougoslavie, près de la Serbie, près de Slobodan Milosevic.» Rançon de la colère, solde de son engagement: une de ses pièces est brutalement déprogrammée de la Comédie-Française. Adieu donc le prestigieux Nobel, qu'on lui promettait peu ou prou depuis des années. Dix ans plus tôt, il avait été un des rares intellectuels à avoir condamné les bombardements de l'Otan sur la République serbe, aux côtés de sa compatriote Elfriede Jelinek (prix Nobel de littérature 2004), de son ami le metteur en scène Luc Bondy ou de l'Allemand W.G. Sebald. Dans Mon année dans la baie de Personne, sorte de «prière narrative», le protagoniste, Gregor Keuschnig, ne s'écrie-t-il pas: «Mon époque, mon ennemi»? À propos, l'hostilité vis-à-vis de Handke ne date pas d'aujourd'hui. Au début des années 1990, un critique français, forcément blasé, avait traité ses livres de «blêmitudes», bâclées par un «saturnien soporifique». Pas très élégant envers celui qui quelques années plus tôt avait traduit en allemand le grand Emmanuel Bove (Bécon-les-Bruyères, Mes amis…), René Char, Francis Ponge, deux romans de Patrick Modiano, et même adapté au cinéma La Maladie de la mort, de Marguerite Duras.
VIDÉO INA - Peter Handke à propos de La Femme gauchère :
Le jardin fleuri de Peter Handke tremblote dans la lumière finissante. On pense à quelques pages tombées de ses Carnets: «Les hortensias mauves du jardin. Le buis dans l'ombre. La marche des merles dans les fourrés. L'arrivée des moineaux (…). L'ébullition du silence.» Commentaire de l'auteur: « La littérature, c'est le langage devenu langage; la langue qui s'incarne. J'écris avec la respiration, pour découvrir le sacré, celui de la vie. Je crois être un romantique décidé, qui rend grâce à la mémoire.» Son état de veille est permanent. Ce qui nous vaut de nombreuses lignes lumineuses, comme: «Une forme d'amour: avec l'aide de l'être aimé réapprendre le mensonge, jeu pour élargir l'existence», ou encore, dans des nuances mélancoliques: «La nuit je ne voudrais plus entendre que des voix de femmes», et plus bucoliquement: «Marche, empilement de quiétude.» Tonalités variées que l'on retrouve dans Hier en chemin. Carnets, novembre 1987-juillet 1990. Et si c'était là que se loge l'essentiel de Peter Handke? Non pas dans ses romans ou récits, ni dans son théâtre capricieux, mais dans ses volumineuses notes amassées jour après jour, heure par heure, constituant sa substantifique moelle littéraire. On le retrouve alors parcourant l'Europe, de Split à Ostende, d'Amsterdam à l'andalouse Ubeda, où est mort saint Jean de la Croix, s'attardant dans l'ombre des églises romanes, en dénudant les objets et les gestes quotidiens, en lançant des syllogismes poétiques. Il y évoque John Keats, le romantique qui voulait une vie de sensations et non de pensées, après avoir évoqué Tokyo sous la neige. Il l'avoue : «Je suis un penseur de l'instantané : je ne suis même que cela. Narrer ne m'intéresse pas, mes intrigues sont masquées, enfouies ; je préfère réaliser, au sens où l'entendait Cézanne». Parus simultanément en français, Kali est un roman noir d'anticipation situé dans une ville dominée par une mine de potasse, où survivent des migrants et une étrange cantatrice bêleuse, alors que la tourbillonnante et inclassable Nuit morave nous entraîne au fond des Balkans, cette terre meurtrie et soumise «à la dictature du temps normal et réel». Une terre revisitée par un écrivain vieillissant auquel il ne reste que la «bravade» pour s'exprimer.
La littérature n'est pas tout pour Handke, bientôt âgé de 69 ans, qui a fourbi ses premières armes au milieu des années 1960 avec Les Frelons et Le Colporteur, avant de se faire un nom avec L'Angoisse du gardien de but avant le penalty et le bouleversant Malheur indifférent, requiem dédié à sa mère d'origine slovène. Le théâtre tout comme le cinéma occupent une place de choix dans ses activités. D'ailleurs, son nom sera toujours associé au film de son ami Wim Wenders, Les Ailes du désir (1987), en qualité de scénariste, un film onirique mené par Bruno Ganz, Peter Falk («Colombo» au petit écran) et le rocker Nick Cave.
Dans les années 1960, on parlait de pop music; chez Handke, on disait «beat musik». Passionné depuis toujours par Bob Dylan, «le psalmiste», les Kinks, les Stones, il avait cru dans sa jeunesse que le rock «pouvait apporter une véritable démocratie, au-delà des rêves». Depuis, le fan de Creedence a eu le temps de déchanter pour revenir sur ses illusions, même s'il collabore avec le grand songwriter Van Morrison (le père de Gloria).
Son dernier opus, qui vient d'être publié en Allemagne, s'intitule Der grosse Fall («la grande chute»): vingt-quatre heures dans la vie d'un acteur désœuvré prêt à commettre un meurtre, et qui tombe opportunément amoureux d'une femme. Un roman, précise-t-il, «sur la dernière vision des choses». De son côté, le compositeur Philip Glass, spécialisé dans la musique répétitive et parfois verbeusement ennuyeuse, travaille sur un opéra inspiré de la pièce de Handke, Traces des égarés . Le titre lui va à merveille. Lui qui aime à dire: «Je suis presque un désespéré», et qui aurait pu chanter, comme Don Giovanni face à Donna Anna: «Qui je suis, tu ne le sauras pas.» Non lo saprai…
La Nuit morave de Peter Handke, traduit de l'allemand par Olivier Le Lay, Gallimard, 396 p., 23 €.
Kali. une histoire d'avant-hiver de Peter Handke, traduit de l'allemand par Georges-Arthur Goldschmidt, Gallimard, 118 p., 14,50 €.
Hier en chemin, Carnets, novembre 1987-juillet 1990 de Peter Handke, traduit de l'allemand par Olivier Le Lay, Verdier, 440 p., 25,50 €.
Après cinq ans de silence, l'écrivain autrichien revient en force avec trois livres. Romancier, scénariste, dramaturge, essayiste, il est toujours là où on ne l'attend pas.
«J'écris avec la respiration, pour découvrir le sacré, celui de la vie», commente Peter Handke. (Louis Monier/Rue des Archives)
Pour rejoindre son refuge, il faut dépasser l'alignement des pavillons à meulières ombragés par les lilas, emprunter une allée assombrie plantée de hauts thuyas, patienter devant le portail vaguement bleu. Au loin, c'est la massive forêt de Meudon, sous un premier soleil de printemps. Si Horace avait eu son Lebedos, Handke a déniché là, voici une vingtaine d'années, son havre d'écriture, après avoir définitivement quitté sa Carinthie, séparé de Paris «par une croupe de collines boisées». Un vrac d'objets mal identifiables, de tablettes, d'outils, d'autres babioles de plastique, fait du jardin protégé un drôle d'endroit romanesque, sur lequel veille une espèce de haut-relief en bois représentant les trois rois mages, reproduction fidèle d'une sculpture moyenâgeuse de l'église de Griffen, son bourg natal. C'est ici qu'il a écrit la plupart de ses ouvrages, depuisEssai sur la journée réussie.
Marcheur infatigable, flâneur attentif, Peter Handke prend parfois la fantaisie de franchir la tendre Bièvre et de traverser champs et sentiers pour rejoindre Port-Royal-des-Champs, carnet de notes en main. D'ailleurs, dans son Don Juan (raconté par lui-même), il fait revenir le séducteur sévillan dans l'ancien fief des jansénistes. Handke ne cache pas son admiration pour ce grand suborneur d'hommes et de femmes, considérant même qu'il «a fait du bien au monde», au point de le considérer «comme un véritable frère». Ce Don Juan très personnel était son dernier livre traduit en français (en 2006), jusqu'à la sortie simultanée de trois nouveaux ouvrages. Auparavant, il avait abordé un autre personnage mythique de l'Occident, Don Quichotte (dans La Perte de l'image ou Par la sierra de Gredos).
Handke, et c'est là une de ses vertus cardinales, n'a jamais hésité à prendre le rebours de l'opinion commune, l'envers des doxas bien établies. Quitte à le payer, et même très cher. Il y a cinq ans, il avait suscité une violente polémique après s'être rendu aux obsèques du dirigeant serbe Milosevic, où il avait déclaré : «Je sais ce que je ne sais pas. Je ne sais pas la vérité. Mais je regarde. J'écoute. Je ressens. Je me souviens. Pour cela je suis aujourd'hui présent, près de la Yougoslavie, près de la Serbie, près de Slobodan Milosevic.» Rançon de la colère, solde de son engagement: une de ses pièces est brutalement déprogrammée de la Comédie-Française. Adieu donc le prestigieux Nobel, qu'on lui promettait peu ou prou depuis des années. Dix ans plus tôt, il avait été un des rares intellectuels à avoir condamné les bombardements de l'Otan sur la République serbe, aux côtés de sa compatriote Elfriede Jelinek (prix Nobel de littérature 2004), de son ami le metteur en scène Luc Bondy ou de l'Allemand W.G. Sebald. Dans Mon année dans la baie de Personne, sorte de «prière narrative», le protagoniste, Gregor Keuschnig, ne s'écrie-t-il pas: «Mon époque, mon ennemi»? À propos, l'hostilité vis-à-vis de Handke ne date pas d'aujourd'hui. Au début des années 1990, un critique français, forcément blasé, avait traité ses livres de «blêmitudes», bâclées par un «saturnien soporifique». Pas très élégant envers celui qui quelques années plus tôt avait traduit en allemand le grand Emmanuel Bove (Bécon-les-Bruyères, Mes amis…), René Char, Francis Ponge, deux romans de Patrick Modiano, et même adapté au cinéma La Maladie de la mort, de Marguerite Duras.
«Le langage devenu langage»
On lui doit également d'avoir fait connaître outre-Rhin un des premiers romans de Julien Green, lequel avait fait vœu, au soir de sa vie, d'être inhumé à Klagenfurt, touché par la grâce d'une effigie de la Vierge ; «une des villes les plus nazies d'Autriche», commente Handke, qui y avait passé deux ans, comme pensionnaire dans une institution religieuse, avant d'en être chassé pour avoir lu, à l'âge de quinze ans, Sous le soleil de Satan de Georges Bernanos. «Dès le plus jeune âge, j'ai été infecté par le sang noir du catholicisme», se souvient-il, avec des accents de rage. Et de répéter: «Oui, le sang noir.» Tout cela, et davantage, le journaliste allemand Malte Herwig le rappelle dans la première véritable biographie consacrée à l'auteur deLa Femme gauchère, parue en ce début d'année sous le titre wagnérien (un contresens volontaire?) Le Maître du crépuscule (inédite en français).VIDÉO INA - Peter Handke à propos de La Femme gauchère :
Le jardin fleuri de Peter Handke tremblote dans la lumière finissante. On pense à quelques pages tombées de ses Carnets: «Les hortensias mauves du jardin. Le buis dans l'ombre. La marche des merles dans les fourrés. L'arrivée des moineaux (…). L'ébullition du silence.» Commentaire de l'auteur: « La littérature, c'est le langage devenu langage; la langue qui s'incarne. J'écris avec la respiration, pour découvrir le sacré, celui de la vie. Je crois être un romantique décidé, qui rend grâce à la mémoire.» Son état de veille est permanent. Ce qui nous vaut de nombreuses lignes lumineuses, comme: «Une forme d'amour: avec l'aide de l'être aimé réapprendre le mensonge, jeu pour élargir l'existence», ou encore, dans des nuances mélancoliques: «La nuit je ne voudrais plus entendre que des voix de femmes», et plus bucoliquement: «Marche, empilement de quiétude.» Tonalités variées que l'on retrouve dans Hier en chemin. Carnets, novembre 1987-juillet 1990. Et si c'était là que se loge l'essentiel de Peter Handke? Non pas dans ses romans ou récits, ni dans son théâtre capricieux, mais dans ses volumineuses notes amassées jour après jour, heure par heure, constituant sa substantifique moelle littéraire. On le retrouve alors parcourant l'Europe, de Split à Ostende, d'Amsterdam à l'andalouse Ubeda, où est mort saint Jean de la Croix, s'attardant dans l'ombre des églises romanes, en dénudant les objets et les gestes quotidiens, en lançant des syllogismes poétiques. Il y évoque John Keats, le romantique qui voulait une vie de sensations et non de pensées, après avoir évoqué Tokyo sous la neige. Il l'avoue : «Je suis un penseur de l'instantané : je ne suis même que cela. Narrer ne m'intéresse pas, mes intrigues sont masquées, enfouies ; je préfère réaliser, au sens où l'entendait Cézanne». Parus simultanément en français, Kali est un roman noir d'anticipation situé dans une ville dominée par une mine de potasse, où survivent des migrants et une étrange cantatrice bêleuse, alors que la tourbillonnante et inclassable Nuit morave nous entraîne au fond des Balkans, cette terre meurtrie et soumise «à la dictature du temps normal et réel». Une terre revisitée par un écrivain vieillissant auquel il ne reste que la «bravade» pour s'exprimer.
La littérature n'est pas tout pour Handke, bientôt âgé de 69 ans, qui a fourbi ses premières armes au milieu des années 1960 avec Les Frelons et Le Colporteur, avant de se faire un nom avec L'Angoisse du gardien de but avant le penalty et le bouleversant Malheur indifférent, requiem dédié à sa mère d'origine slovène. Le théâtre tout comme le cinéma occupent une place de choix dans ses activités. D'ailleurs, son nom sera toujours associé au film de son ami Wim Wenders, Les Ailes du désir (1987), en qualité de scénariste, un film onirique mené par Bruno Ganz, Peter Falk («Colombo» au petit écran) et le rocker Nick Cave.
Dans les années 1960, on parlait de pop music; chez Handke, on disait «beat musik». Passionné depuis toujours par Bob Dylan, «le psalmiste», les Kinks, les Stones, il avait cru dans sa jeunesse que le rock «pouvait apporter une véritable démocratie, au-delà des rêves». Depuis, le fan de Creedence a eu le temps de déchanter pour revenir sur ses illusions, même s'il collabore avec le grand songwriter Van Morrison (le père de Gloria).
Son dernier opus, qui vient d'être publié en Allemagne, s'intitule Der grosse Fall («la grande chute»): vingt-quatre heures dans la vie d'un acteur désœuvré prêt à commettre un meurtre, et qui tombe opportunément amoureux d'une femme. Un roman, précise-t-il, «sur la dernière vision des choses». De son côté, le compositeur Philip Glass, spécialisé dans la musique répétitive et parfois verbeusement ennuyeuse, travaille sur un opéra inspiré de la pièce de Handke, Traces des égarés . Le titre lui va à merveille. Lui qui aime à dire: «Je suis presque un désespéré», et qui aurait pu chanter, comme Don Giovanni face à Donna Anna: «Qui je suis, tu ne le sauras pas.» Non lo saprai…
La Nuit morave de Peter Handke, traduit de l'allemand par Olivier Le Lay, Gallimard, 396 p., 23 €.
Kali. une histoire d'avant-hiver de Peter Handke, traduit de l'allemand par Georges-Arthur Goldschmidt, Gallimard, 118 p., 14,50 €.
Hier en chemin, Carnets, novembre 1987-juillet 1990 de Peter Handke, traduit de l'allemand par Olivier Le Lay, Verdier, 440 p., 25,50 €.
Par Thierry Clermont
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