Friday, September 17, 2010

HANDKE'S "Nacht Buch"

Lothar Struck has a nice review of Handke's "Nachtbuch" at the first rate German blog combine I suppose one could call this enterprise of first rate reviews.
http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/h/peter_handke.htm
I have only read the 50 or so one liners from this strange experiment in putting a quick dip stick into you dreams for one year but not writing down the whole dream or the for...ever ongoing dialogue in the semi-conscious halflight state, and found these excerpts overwhelmingly underwhelming and an act of sheer grandiosity to put them out in a book, from Lothar's piece it appears that 1 out of fifty dipping come up with some oil
http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/h/peter_handke.htm

Handke has been thinking of himself as Goethe re-incarnate for near on
20 years now, and certain of his works, DON JUAN, THE ABSENCE, MY YEAR IN THE NO-MAN’S-BAY, SIERRA DEL GREDOS, KALI, THE CUCKOOS OF VELICA HOCA, the plays THE HOUR WE KNEW NOTHING OF EACH
OTHER, THE ART OF ASKING, THE PLAY ABOUT THE FILM ABOUT THE WAR would justify such a self-ranking, if one needs to do that to re-assure the BIG SELF, which at other times can feel as low as at the ending of AFTERNOON OF A WRITER. However, as the newest “Dichterfuerst” we seem to think that every time we clear our throat or our nose [“er sich die Nase rotzt”] it is also at least gold dust if notnuggets.
 I am just completing a big round up Easing
out of, Winding down theHandke Project……after an 25 year involvement coming on the heels of having translated all the early plays and poems"
…and
am dedicating this Swan Song to Karl Heinz Braun, Marie Colbin and to myself,
and perhaps also to Klaus Peymann; I thought I could do it in 5 k words, but I
am at 15 and so it will be 20 k I suppose.

After all, Handke is also Goethe-like in having “two souls swaying in his chest” – that is, a person who is not only a hyper-grandiose genius, but split; and I have a bunch of good guesses as its over-determination. Here is someone who will display himself and play mourner to the hilt at the Milosevic funeral, etc etc., but not appear as a witness forthe defense; here is someone who will beat up women, nearly to death, most notoriously Marie Colbin, who best as I know has my man as a man down pat, and then in MORAVIAN NIGHT lie horrendously   about it, but in certain works WALK ABOUT THE VILLAGES and DON JUAN, if you know how to read them, acknowledge all his sides, here is someone who
might rape a friend's g.f. and think he still has a friend, here is someone who
says “as soon as I am caught at something I will lie like the dickens” and at that moment speak the truth, a layabroad as I used to be too when all the broads
wanted to get laid, but who can’t handle it when the wives runaway from the
Icecold Salamander, here is someone who might a spend a threesome with two
whores and then write: "An den Morgen
aufgewacht von dem morgenhellen Himmel
über den noch dunklen Dächern
treibt aus den den Kaminen schon langsamer Rauch
Die Vögel: sine fine dicentes
Und all Liebe leben"

In other words, here is someone one of whose sides could easily make you puke, because we are back in the idyll of the hypocrisy of olde and fine reviewers like Lothar Struck bends over backwards for him. Not on my watch, a bit too Protestant after all, I defend his work against basically a US non-reception understanding, and have immense pleasure in writing at great length about some of it on the various Handke blogs http://handke-magazin.blogspot.com/2010/06/handke-magazine-is-over-arching-site.html

But I pull no punches and will go out with bang!

Friday, September 10, 2010

MARIE COLBIN READING HANDKE, HANS WIDRICH, LOTHAR STRUCK GETTING SOME NOTIE FINALLY,AND OTHER HANDKE TRIVIA LINKS

http://il.youtube.com/watch?v=wRTvD_YoYeo&feature=related


HANS WIDRICH, once class mate and landlord about his collection of Handkeana:


http://oe1.orf.at/programm/255025

http://www.welt.de/kultur/article9345792/Der-Mann-der-alles-ueber-Handke-weiss.html

http://www.facebook.com/group.php?gid=7360194977&ref=ts#!/video/video.php?v=1418869360316&ref=mf 


http://www.facebook.com/group.php?gid=7360194977&ref=ts#!/video/video.php?v=1420484000681&ref=mf

And here the comment that I left:

 Als Handke's erster Amerikanischer Uebersetzer und Verleger und jetzt Handke Wissenschaftler habe mich lange mit Lothar Struck ueber Handke unterhalten, bis der liebe Lothar sich als unkritischer Anbeter entpuppte [anhand MORAWISCHE NACHT] Er was  Lektor  meines  "Dem Handke auf die Schliche"
http://www.van.at/see/mike/index.htm
Handke nennt sich selbst Autist, ein Mediziner hat's ihm gesagt, siehe das Ganter Interview "Ich Lebe doch nur von den Zwiwchenrauemen." Die volkommen programmierte Welt, insgesammt  fernsehenden Intellektuellen, haben es Handke leicht gemacht gegen die primitive Verteufelung der Serben zu wettern. Aber als es darauf ankam fuer Milosevics als Zeuge aufzutreten, da genuegte die Kurasch nicht. Handke ist ein selten zwiespaeltiger Mensch, es steckt ungeheurlich viel Liebe in ihm, und sehr viel das mich zum kotzen reizt. http://handke-magazin.blogspot.com/2010/06/handke-magazine-is-over-arching-site.html


http://www.facebook.com/mike.roloff1?ref=n 

Scharfe Kritik an Norbert Gstrein


Handke: Scharfe Kritik an Norbert Gstrein
NEWS: "Das tut nur ein Karrierist"


Peter Handke übt scharfe Kritik am österreichischen Schriftsteller Norbert Gstrein und dessen viel diskutiertem Roman „Die ganze Wahrheit”.
Handke in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe zum angeblichen Schlüsselroman über Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkewicz und ihren verstorbenen Gatten Siegfried Unseld: „Das habe ich verfolgt, und ich finde, das ist unerlaubt. So zu tun, als ob es kein Schlüsselroman wäre, und dann doch damit spielen und damit die Leute aufgeilen, das tut kein Schriftsteller. Das tut nur ein Karrierist.”

Peter Handke im NEWS-Interview
Im Interview mit NEWS spricht Handke über sein Leben im Pariser Vorort Chaville und tadelt ­seinen Kollegen Norbert Gstrein, der mit einem angeblichen Schlüsselroman über die Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkéwicz sprachraumweites Aufsehen erregt.

NEWS: Wann schreiben Sie?
Handke: Gott schreibt für mich.

NEWS: Wann?
Handke: Immer seltener. Die richtige Arbeit ist selten. Ich drück mich, wo ich kann, weil ich immer noch Angst vorm Schreiben habe. Ich fange eher am Nachmittag an, wenn ich müde werde, wenn alles nicht mehr so einfach scheint. Ich gehe vorher wandern und Essen zube­reiten, einkaufen, Haus und Garten in Unordnung halten. Mit dem Schreiben beginne ich meistens so um zwei. Damit ich aus dem Nachmittagstunnel herauskomme, bringt mir das Schreiben das Licht. Früher habe ich immer am Vor­mittag geschrieben, jetzt finde ich nach drei, vier Stunden den Rhythmus nicht mehr, verliere vor allem die Bilder. Man muss beim Schreiben ein Bild haben. Aus dem Bild kommt das Gefühl, und aus dem Gefühl kommt der Rhythmus. Nach vier Stunden kann ich nicht mehr.

NEWS: Wie sind nun diese Nachttexte entstanden?
Handke: Ich habe mich zwei Jahre lang ­darauf trainiert, mich mitten in der Nacht zu wecken und den Satz, den ich gehört, den ich selber vielleicht gesprochen habe, aufzuschreiben. Die Sprache der Träume ist zum Buch geworden. Ich fand das seltsam, habe es noch nie gehört und noch nie zu lesen bekommen. Träume werden ja oft erzählt, und das ist meistens sehr langweilig. Aber wie die Sprache der Träume ist, wie die Sätze funktionieren, das hat mich fasziniert.

NEWS: Reibt das Verfahren nicht auf?
Handke: Man muss sich nur ermannen, dann reibt es überhaupt nicht auf. Man hat seine Pflicht getan und schläft weiter.

NEWS: Als ob man sich etwas notiert, das einen nicht schlafen lässt?
Handke: Ja genau. Dann ist es getan und man schläft weiter.

NEWS: Haben Sie je mit Drogen experimentiert?
Handke: Nicht einmal mit Wein. Ich trinke gern einmal am Abend Wein, aber ich könnte nicht schreiben, da kommt nur Unsinn heraus. William Faulkner hat mit Bourbon-Whiskey seine letzten Bücher geschrieben, aber ich kann mir das nicht vorstellen. Ich brauche gar nichts, ich brauche nicht einmal Wasser beim Schreiben.

NEWS: Haben Sie die Debatte um Norbert Gstreins Roman „Die ganze Wahrheit“ verfolgt? Es geht da angeblich um Ihre ­Verlegerin Ulla Berkéwicz und ihren verstorbenen Mann Siegfried Unseld.
Handke: Das habe ich verfolgt, und ich finde, das ist unerlaubt. So zu tun, als ob es kein Schlüsselroman wäre, und dann doch damit spielen und damit die Leute aufgeilen, das tut kein Schriftsteller. Das tut nur ein Karrierist.

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